Geschichte der schwarzen Kunst

Beginn der Druckkunst

Bis zur Entwicklung geeigneter Druckverfahren wurden Texte mühevoll und zeitraubend abgeschrieben. Im Früh- und Hochmittelalter lag diese Tätigkeit und damit der Erhalt und die Weitergabe von Wissen in den Händen der Mönche. Beschränkte sich das Spektrum zunächst auf Messbücher und andere religiöse Texte, so kamen im 12. Jahrhundert zunehmend weltliche Texte aus Philosophie, Mathematik und Astronomie hinzu.

Mittelalterliche Handschrift

Gutenbergs Erfindungen

Die Erfindungen des gelernten Goldschmieds Johannes Gensfleisch, genannt Gutenberg, - bewegliche Lettern aus Metall, ein Handgießinstrument, eine ideale Metalllegierung und eine Holzpresse für den Druck- legten den Grundstein für die spätere industrielle Fertigung von Büchern und Zeitungen.

Von der Bleiletter zum Desktop-Publishing

Bis die manuelle Bleisatztechnik auf der Basis von Gutenbergs Erfindung durch den maschinellen Satz abgelöst wurde, vergingen über vierhundert Jahre. Die maschinelle Satzherstellung wiederum hatte, bis auf geringfügige Modifikationen, über einen Zeitraum von beinahe achtzig Jahren Bestand. Mitte der 1960er-Jahre begann dann der Wechsel vom heißen zum kalten Satz, d.h. die Umstellung von Bleisatz auf Fotosatz.


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