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Die assoziative Wirkung der Schrift:
Von der assoziativen Wirkung der Schrift sprechen wir, wenn die ikonische Information der Schrift (des Schriftbildes) zum Inhalt des Textes in Beziehung gesetzt wird. Jede Schrift wirkt auf den Leser auch bildhaft. Schrift wird gelesen und gleichzeitig unbewusst auch als Bild betrachtet und setzt dabei Assoziationen frei. So wirken gotische Schriften alt und kirchlich, diverese Pinselschriften muten asiatisch an, Groteskschriftarten wirken modern und nüchtern. Die Wichtigkeit der richtigen Schriftwahl ergibt sich aus der Tatsache, dass die Informationsebene “Gestaltung” vor der Informationsebene “Text” wahrgenommen wird.
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Praxistips:
- nach Möglichkeit nie mehr als drei Schriftarten miteinander mischen
- deutliche Schriftunterschiede schaffen
- Serifenlose Schriften und Serifenschriften können problemlos gemischt werden
- runde und gebrochene Schriften aus einer Stilepoche kann man gut mischen
- Schriften aus einer Schriftfamilie kann man gut mischen
- -den Titel deutlich von der Grundschrift absetzen
Diese Schriftklassen lassen sich nicht mischen:
- Frakturschriften untereinander
- Klassizistische Schriften mit Schriften der Renaissance-Antiqua Schriften
- Englische Schreibschriften mit den Renaissance-Antiqua Schriften
- Klassizistische Schriften mit den Barock-Antiqua Schriften
- Klassizistische Schriften untereinander (z.B. Bodoni, Wallbaum, Didot)
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1. Arbeitsauftrag:
Über die oben angegebenen Links sind die Definitionen für die wesentlichen Klassifikationsmerkmale einer Schrift zu erreichen. Klassifiziere anhand dieser Definitionen die unten dargestellten Schriften.
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